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EuroArt

Nicht nur in Ahrenshoop, sondern in ganz Europa entdeckten die Maler des 19. Jahrhunderts die Landschaft und ihre Bewohner als Bildmotiv. Heute bilden die ehemaligen Künstlerorte ein über Europa verteiltes Netzwerk zum kulturellen Austausch.

Die Entstehung einer Künstlerkolonie in Ahrenshoop war Teil eines europaweiten künstlerischen Aufbruchs, der im 19. Jahrhundert Maler in vielen Ländern veranlasste, ihre städtischen Ateliers zu verlassen. Sie zogen in ländliche Siedlungen oder an die Küsten. Dorthin, wo Ihnen die Natur die eindrucksvollsten Landschaftsmotive bot. Auch das Leben der Menschen auf dem Land ist ein wichtiges Thema in den Bildern dieser Zeit. So gibt es heute über ganz Europa verteilt Städte und Dörfer, welche dieses kulturelle Erbe erhalten und zugänglich machen. 

1994 wurde unter der Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission eine Vereinigung der europäischen Künstlerkolonien unter dem Namen EuroArt gegründet. Ahrenshoop gehörte dabei zu den Gründungsmitgliedern. Mit regelmäßigen Treffen und kontinuierlichem Austausch tragen die Mitglieder von EuroArt zur Pflege, Erhaltung und Verbreitung des gemeinsamen europäischen Kulturerbes bei. Gleichzeitig sollen aber auch zeitgenössische Kunst und Künstler sowie die Zusammenarbeit unter den Mitgliedern gefördert werden. 

In Mecklenburg-Vorpommern ist neben Ahrenshoop die Künstlerkolonie Schwaan Mitglied bei EuroArt. 

Weitere Informationen sind im Internet unter euroart.eu zu finden.

 

Einladung zum Bürgerdialog "Künstlerkolonien als Brückenbauerin" am 12.04.2018 in Kazimierz Dolny (Polen)

EuroArt organisiert, gemeinsam mit den Künstlerkolonien Ahrenshoop und Schwaan, im polnischen Kazimierz Dolny eine Konferenz zum Thema «Weit weg von den Hauptstädten  – Künstlerkolonien als Brückenbauer für ein neues Miteinander in Europa?».

In einer Zeit, in der EU-kritische Gefühle an der Tagesordnung sind, ist ein starkes «Pro-europäisches Erwachen» notwendig. Mehr denn je sind die Bürger aufgefordert, ihren eigenen Beitrag für eine neue Kultur des Miteinanders zu leisten. «Bürger-Dialog» ist das Gebot der Stunde.

Die Künstlerkolonien als kunsthistorisches Phänomen, das rund 180 Künstlerkolonien in ganz Europa hervorbrachte, könnten dabei eine wichtige Inspirationsquelle ein. An zahlreichen Orten Europas entstanden in den letzten 150 Jahren bedeutende Kunstbewegungen; Künstlerkolonien galten als Avantgarde ihrer Zeit.

EuroArt, als ein Netzwerk, das besonders im ländlichen Raum verwurzelt ist, könnte eine Rolle spielen, wenn es darum geht, dieses europäische Bewusstsein zu schärfen und den Dialog untereinander zu stärken.

Im Panel werden internationale Experten erläutern, wie Künstlerkolonien erneut als Vordenker ihrer Zeit agieren können. Anhand von Beispielen aus der Praxis des "Weimarer Dreiecks" (Deutschland, Frankreich und Polen) wird aufgezeigt, wie kulturelle Zusammenarbeit über Grenzen hinweg verbindet. – Gemeinsames europäischen Erbes als identitätsbildender Faktor.

Die Veranstaltung wird unterstützt von der Europäischen Kommission und findet im Weichsel-Museum Kazimierz Dolny statt. Teilnehmer sind Vertreter von euroArt; die Künstlerkolonien Moret-sur-Loing und Cerny-La-Ville (Frankreich), Ahrenshoop und Schwaan (Deutschland) und Kazimierz Dolny in Polen.

EuroArt

Vereinigung der Künstlekolonien
EuroArt

Kontakt:

EuroArt General Secretariat:
Pierre Bedouelle
13, Chemin du Bornage
F-77630 Barbizon France

Tel. +33 603-846076
www.euroart.eu
pierre.bedouelle@euroart.eu

Einladung

zum Bürgerdialog am12.04.2018 in Kazimierz Dolny (Polen)
Historie

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Sehenswürdigkeiten

Besuchen Sie die Künstlerkolonie und ihre Sehenswürdigkeiten!

Häuser berühmter Künstler

... von Hermann Abeking bis Friedrich Wachenhusen.