Ausstellung - Ikemura und Nolde

Eröffnung Samstag, 14. Juli, 18 Uhr

Das Projekt kommt im Rahmen einer Kooperation mit der Nolde-Stiftung Seebüll zustande und ist Teil eines weiter greifenden Programms aus Ausstellungen und Veranstaltungen, die, angeregt von der Nolde-Stiftung, aus Anlass des 150. Geburtstages von Emil Nolde 2017 in mehreren Museen Norddeutschlands und Dänemarks stattfinden. Unter der gemeinsamen Überschrift „Nolde im Norden“ arbeiten die betreffenden Institutionen – darunter das Schleswig Holsteinische Landesmuseum Schloss Gottorf, die Lübecker Museen, die Kunsthalle zu Kiel und das Kunstmuseum Ahrenshoop – zusammen.

Leiko Ikemura (*1951) ist in Japan geboren und lebt seit vielen Jahren in Deutschland und in der Schweiz. Nach einem Studium der spanischen Literatur war sie schon 1972 nach Spanien ausgewandert, wo sie von 1973 bis 1978 in Sevilla Malerei studierte. Sie siedelte anschließend in die Schweiz über und fasste von dort aus auch in Deutschland Fuß. Auf Einladung der Stadt Nürnberg betätigte sie sich 1983 neun Monate als Stadtzeichnerin und zeigte ihre Arbeiten danach in einer viel beachteten Einzelausstellung in der Kunsthalle Nürnberg. Zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen machten sie international bekannt. 1991 wurde Leiko Ikemura an die Universität der Künste in Berlin berufen, wo sie mehr als zwei Jahrzehnte lang als Professorin wirkte.

Leiko Ikemura setzt sich intensiv mit künstlerischen Positionen der klassischen Moderne in Europa auseinander, darunter mit der Kunst Odilon Redons und Emil Noldes. Es gibt in ihrem Werk bemerkenswerte Parallelen zu Themen und Motiven Emil Noldes, die sich nicht auf den ersten Blick zeigen und die die Künstlerin auch nicht bewusst verfolgt.

Diese sind umso komplexer, als sie mit der Relevanz des europäischen Umfeldes für die Werke Ikemuras ebenso zu tun haben wie mit einem permanenten Echo ihrer japanischen Herkunft. Die Ausstellung in Ahrenshoop geht einigen Aspekten dieser Affinität nach.

Jeden Mittwoch und Freitag, jeweils um 15 Uhr, werden öffentliche Führungen angeboten, die kurzfristig besucht werden können – ohne Voranmeldung (Eintritt 5 Euro zusätzlich zum Eintritt). Gruppen haben außerdem die Möglichkeit, sich für eine eigene Führung anzumelden.

Öffnungszeiten:
April bis Oktober: täglich 11 – 18 Uhr
November bis März: Di. – So. 10 – 17 Uhr

In der 18. Langen Nacht der Kunst am 19.08.2017 kann die Ausstellung auch von 19 bis 23 Uhr besichtigt werden.

Veranstaltungsort

Kunstmuseum Ahrenshoop
Weg zum Hohen Ufer 36
18347 Ahrenshoop
Telefon: +49 38220 66790
Fax: +49 38220 667922
info@kunstmuseum-ahrenshoop.de
http://www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

Anbieter

Kunstmuseum Ahrenshoop
Weg zum Hohen Ufer 36
18347 Ahrenshoop
Telefon: +49 38220 66790
Fax: +49 38220 667922
info@kunstmuseum-ahrenshoop.de
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Details auf einen Blick
Datum
vom 15.07.2017 bis 08.10.2017
Veranstaltungskategorie
Ausstellung
Preis
ab 3,00 €

Regulärer Eintritt:
Erwachsene: 8,- €
Studenten: 4,- €
Schüler 3,- €
Kinder bis 6 Jahre frei

In der Langen Nacht der Kunst am 19.08.2017 Eintritt mit Fähnchen: 10 €

Im Preis enthalten sind alle Veranstaltungen im Rahmen der 18. Langen Nacht der Kunst.
Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres erhalten freien Eintritt.

Fähnchen erhalten Sie ab dem 11.08.2017 hier:

  • Kurverwaltung Ahrenshoop
  • Veranstaltungsorte der 18. Langen Nacht der Kunst
  • Zimmervermittlungen Meerfischland und Ahrenshooper Ferien
  • Wiese vor der Alten Schule (nur am 19.08.2017)