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Zeittafel von Ahrenshoop (1936 bis 1996) Teil 2

Von der Errichtung einer Küstenartillerie der Wehrmacht auf dem Hohen Ufer 1936/1937 bis zum Abriss der Kasernen und Anlagen der DDR-Grenztruppen im Jahre 1995/1996.

  • 1936/1937 wird in Althagen auf dem Hohen Ufer eine Batterie Küstenartillerie eingerichtet
  • 1939 siedelt die Schriftstellerin Käthe Miethe von Berlin nach Althagen
  • 1942 auf Grund der "Polizeiverordnung zur Regelung des Badewesens" wird ein ausgeschilderter FKK-Strand eingerichtet
  • 1943 siedelt Gerhard Marcks nach Niehagen über
  • 1944 im September werden alle Pensionen, leerstehende Häuser und Wohnungen für Evakuierte und Flüchtlinge beschlagnahmt
  • 1945 verlassen am 14. Mai auf Befehl des Kommandanten nahezu alle Flüchtlinge Ahrenshoop und Althagen, um die Lebensverhältnisse und Versorgung zu gewährleisten
  • 1945 überträgt die Sowjetische Militäradministration in Schwerin dem Kulturbund die Aufgabe, Ahrenshoop als traditionellen Kurort für Kulturschaffende aus ganz Deutschland zu entwickeln
  • 1946 wird am 18. August erstmals nach 28 Jahren im Kunstkaten wieder eine Ausstellung mit Arbeiten Ahrenshooper und Fischländer Künstler eröffnet
  • 1950 werden Alt- und Niehagen zu Ahrenshoop eingemeindet
  • 1951 wird die Ahrenshooper Kirche errichtet; am 14.10. findet der erste Gottesdienst statt
  • 1953 findet die "Aktion Rose" statt; es kommt auch in Ahrenshoop zu Verhaftungen, Schließungen und Beschlagnahmungen
  • 1955 beginnt der Bau des 4 km langen Seedeiches von Ahrenshoop bis zum Rehbergestrand mit einer Höhe von 3,5 m
  • 1955 Bau der Fischlandchaussee von Niehagen bis Ahrenshoop
  • 1959 erhält auch Ahrenshoop eine Wasserleitung
  • 1959/1960 wird die Chaussee von Ahrenshoop nach Born gebaut und die Straßenverbindung zwischen Ribnitz und Barth vollendet
  • 1970 wird das neugebaute Kurhaus Ahrenshoop eröffnet
  • 1990 wird am 6. März der "Förderkreis Ahrenshoop" e.V. gegründet
  • 1993 erfolgt die Eröffnung der HELIOS Rehaklinik Ahrenshoop
  • 1993 nimmt die Gemeinde Ahrenshoop den Ahrenshooper Kunstkaten als Veranstaltungs- und Ausstellungshaus in ihre Obhut
  • 1993/1994 wird im September '93 das "Manifest de Barbizon" von fünf europäischen Malerkolonien - darunter Ahrenshoop - unterschrieben. Im Februar '94 erfolgt die Gründung von EURO-ART, Vereinigung Europäischer Künstlerkolonien
  • 1994 erhält am 1. Juni das "Haus Lukas" in Trägerschaft der Stiftung Kulturfonds seine neue Bestimmung als Künstlerhaus Ahrenshoop
  • 1994 eröffnet im Haus der Bildhauerin Hertha von Guttenberg der Künstlerbund Mecklenburg und Vorpommern e.V. das "Kunsthaus Guttenberg" als Galerie
  • 1995 werden die Reste der 1945 gesprengten Bunkeranlagen der Küstenbatterie abgetragen, die z.T. auf den Strand gestürzt waren
  • 1995/1996 werden die ehemaligen Häuser und Anlagen der DDR-Grenztruppen in der Ahrenshooper Dorfstraße und auf dem Althäger Hohen Ufer abgeräumt

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