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Zeittafel von Ahrenshoop (1311 bis 1929) Teil 1

Ahrenshooper Geschichte von der ersten urkundlichen Erwähnung vor fast 700 Jahren bis zur Fertigstellung der "Fischland-Chaussee" von Ribnitz-Damgarten bis zum "Kiel" im heutigen Ortsteil Niehagen im Jahre 1929.

  • 1311 erfolgt die erste urkundliche Erwähnung Ahrenshoops als Grenzpunkt des der Stadt Ribnitz gehörenden Teils des Saaler Boddens
  • 1328 schenkt Fürst Heinrich II. zu Mecklenburg (Heinrich der Löwe) dem Ribnitzer Klarissinnen-Kloster das Land "Zwante Wustrow" (das Fischland)
  • 1395 zerstört eine Streitmacht der Hansestadt Rostock die vom Pommernherzog Bogislaw VI. angelegte Festung und Handelsniederlassung Ahrenshoop und schüttet den Hafen sowie Kanal zur Ostsee wieder zu
  • 1591 wird der "Vittezaun" der Fischereiniederlassung Vitte (Ahrenshoop) als Grenze zu Mecklenburg erklärt
  • 1625 vernichtet eine Sturmflut das "Fischerdorf Vitte", reißt einen neuen Durchlauf zwischen See und Bodden, der 1650 durch Dünenversetzung verschüttet
  • 1648 wird Vorpommern (mit Ahrenshoop) nach dem Westfälischen Frieden schwedisch
  • 1696 notieren die schwedischen Landvermesser für Ahrenshoop (Amt Barth, Kirchspiel Prerow) zwei Wohnstellen
  • 1760-1875 ist die Schifffahrt auf dem Fischland der vorherrschende Erwerbszweig vor Landwirtschaft und Fischerei
  • 1790 beginnt die Übersiedlung von sechzehn mecklenburgischen Schifferfamilien in das schwedisch-vorpommerische Ahrenshoop; die "Schifferreihe" auf der Ostseite der Dorfstraße entsteht
  • 1813 wird die "Schwedenschanze" in Ahrenshoop errichtet um der Nordarmee den Rückweg nach Rügen zu sichern
  • 1815 geht nach dem Wiener Kongreß das Restgebiet von Schwedisch-Vorpommern (mit dem Darß und Ahrenshoop) an Preußen über
  • 1868 tritt Mecklenburg dem Deutschen Zollverein bei; die Grenze in Ahrenshoop kann nun zollfrei passiert werden
  • 1872 richtet die Novembersturmflut schwere Schäden und Verwüstungen in Ahrenshoop und den Fischlanddörfern an
  • 1872 wird der Ahrenshooper Schifferfriedhof angelegt
  • 1880 baut der Müller Heinrich Niemann in Ahrenshoop die erste Windmühle, 1969 werden die Reste der verfallenen Mühle abgerissen, 2015 wurde die Mühle am selben Ort rekonstruiert
  • 1889 "entdeckt" der Maler Paul Müller-Kaempff bei einer Wanderung mit Oskar Frenzel vom Hohen Ufer aus Ahrenshoop und ist tief beeindruckt von dem Bild der unberührten Landschaft
  • 1891 erbaut der Schiffsmakler Carl Molchin aus Rostock auf dem Schifferberg das Ahrenshooper Kurhaus "Bogislaw"
  • 1892 bauen Paul Müller-Kaempff und die Geschwister Gerresheim in der Ahrenshooper Dorfstraße die ersten Malerhäuser; damit beginnt die Herausbildung der Ahrenshooper Malerkolonie
  • 1894 erbaut Paul Müller-Kaempff das "Haus Lukas" als Pension und Unterrichtsstätte für seine Malschülerinnen
  • 1894 hat Ahrenshoop bereits 150 Badegäste
  • 1906 wird in Ahrenshoop eine Herren- und eine Damen-Badeanstalt errichtet
  • 1909 wird am 11. Juli der Ahrenshooper Kunstkaten feierlich eröffnet
  • 1913 richtet die Silvestersturmflut schwere Schäden an; die nach 1872 erbauten Deichwerke bewähren sich
  • 1920 wird der Kunstkaten als Wohnhaus verkauft
  • 1922 erhält Ahrenshoop eine elektrische Stromversorgung
  • 1922 eröffnen Martha (Molly) Wegscheider und der Grafiker Hans Brass die Ahrenshooper "BUNTE STUBE"
  • 1928 hat Ahrenshoop 2153 Badegäste
  • 1929 wird am 9. Oktober die Fischlandchaussee zwischen Ribnitz und Wustrow dem Verkehr übergeben

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